Partner Login
06421 8007-0

logo de DE

Bundesförderung für effiziente Gebäude Einzelmaßnahmen - Heizungsanlagen

Profitieren Sie von attraktiven Förderkonditionen für die Nutzung erneuerbarer Wärme!

Die Förderung für Solarwärmeanlagen erfolgt im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude.

Maßnahmen in Bestandsgebäuden 1 Fördersätze 2
Standard Ersatz für vorhandene Ölheizung iSFP
Bonus 3
Errichtung/Erweiterung einer Solarwärmeanlage 4 30 % - + 5 %
Errichtung einer Erneuerbare Energien-Hybridheizung 5 35 % 45 % + 5 %
Errichtung einer Gas-Hybridheizung 6 30 % 40 % + 5 %
Errichtung einer Gas-Hybridheizung (Renewably Ready 7) 20 % - + 5 %
Wärmenetzanschluss (Anteil erneuerbarer Energien ≥ 25 %) 30 % 40 % + 5 %
Wärmenetzanschluss (Anteil erneuerbarer Energien ≥ 55 %) 35 % 45 % + 5 %
Fachplanung/Baubegleitung 8 50 % - -

1 Gebäude, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt
2 Investitionszuschüsse, max. 60.000 € pro Wohneinheit bei Wohngebäuden, max. 15 Mill. € pro Gebäude bei Nichtwohngebäuden
3 Zusätzlicher Bonus für Sanierungsmaßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) des Förderprogramms „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“, die Umsetzung muss innerhalb von 15 Jahren erfolgen
4 Solarwärmeanlagen ab 20 m² Kollektorfläche können alternativ ertragsabhängig gefördert werden
5 Kombinationen aus Solarwärme-/Biomasse-/Wärmepumpenanlage
6 Gas-Brennwerttechnik in Kombination mit Solarwärme-/Biomasse-/Wärmepumpenanlage
7 Renewable Ready: Installiert wird eine Gasbrennwertheizung mit Speicher, Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers. Diese muss innerhalb von 2 Jahren nach Inbetriebnahme erfolgen.
8 Investitionszuschüsse, max. 5.000 € für Ein-/Zweifamilienhäuser, max. 20.000 € bei Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden

Förderung für Neubauten
Die Förderung von Anlagen im Neubau startet im Rahmen der Bundesförderung effiziente Gebäude - Teilprogramme Wohngebäude und Nichtwohngebäude am 01.Juli 2021. Bis dahin können Anlagen über die KfW gefördert werden (Förderprogramm „Erneuerbare Energien- Standard 270“). Mehr Infos auf www.kfw.de.

Antragsstellung

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA. Das Antragsverfahren kann von einem Bevollmächtigten als alleinigen Ansprechpartner (z.B. Handwerker, Anwalt, Verwandtem, Nachbarn, Energieeffizienzexperten) durchgeführt werden.

In 3 Schritten zur Förderung:

Informieren 1 Antrag bei der
BAFA einreichen
Angebot 1 Baumaßnahme
durchführen
Service 1 Nachweise
hochladen

Anlagen zur Visualisierung

Ebenfalls gefördert werden Anlagen zur Visualisierung des Ertrags aus Erneuerbaren Energien an folgenden Standorten:

    • Öffentliche Einrichtungen von Kommunen oder gemeinnützigen Trägern
    • Schulen und Universitäten
    • Berufsbildungszentren
    • Überbetriebliche Ausbildungsstätten
    • Kirchen

Zuwendungsfähig sind Netto-Ausgaben für Investitionen, die durch den konstruktiven Mehraufwand entstehen. Die Förderung enspricht dem protentualen Fördersatz der zugehörigen Maßnahme.

Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen in Wohngebäuden

Alternativ zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Eigentümer von Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen für eine Heizungserneuerung oder eine energetische Gebäudesanierung eine 20 %ige Steuerermäßigung im Rahmen ihrer Einkommenssteuer beim Finanzamt beantragen.

    • Das Gebäude muss bei Beginn der Maßnahme mindestens 10 Jahre alt sein und vom Antragsteller selbst bewohnt werden.
    • Die Maßnahme muss von einem Fachunternehmen ausgeführt werden.
    • Die Steuerermäßigung kann für mehrere Einzelmaßnahmen an einem Objekt in Anspruch genommen werden. Der max. Steuernachlass pro Objekt beträgt 40.000 €
    • Der Steuernachlass wird auf 3 Jahre verteilt. Im ersten und zweiten Jahr nach Abschluss der Baumaßnahme beträgt er jeweils 7 % (max. 14.000 €), im dritten Jahr 6 % (max. 12.000 €) der jährlichen Einkommenssteuer.

Die Anforderungen und der Umfang der Förderung entsprechen weitgehend der BEG. Für die Beantragung der Steuermäßigung sind dem Finanzamt Bescheinigungen vorzulegen, mit denen die ausführenden Fachunternehmen die Erfüllung der Anforderungen und Voraussetzungen nachweisen. Entsprechende Antragsvorlagen sind bei den Finanzbehörden erhältlich.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.